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Erstellt am 23.02.2010
Inselhopping Hawaii Big Island Maui Ohau Kauai
Nordamerika - AH @ 18:13
Einmal im Leben nach Hawaii, das war schon immer ein Lebenstraum von mir. Im November 2008 sollte es Wirklichkeit werden.
Die erste Insel die wir besuchten war Big Island. Sie ist wie der Name schon sagt die grösste des Hawaiianischen Archipels und von der Landschaft auch am vielfältigsten. Von tropischen Palmen, Orchideen bis hin zu Steppen und Lavawüsten und schneebedeckten Gipfeln findet man alles.
Der Nordwestliche Teil ist steppenartig und am sonnensichersten. Wir waren in der Colony Villas der Hotelgruppe Resort Quest in Waikoloa untergebracht.
Die Unterkunft sowie Anlage ist sehr gepflegt und ansprechend, liegt auch in der Nähe des Golfplatzes. Es gibt dort mehrere Hotels und ein Einkaufszentrum. Zum Strand mussten man schon einiges laufen oder mit dem Mietwagen, der einfach unerlässlich ist wenn man einiges sehen möchte in 2 Minuten.
Was natürlich in keinem Reiseplan fehlen darf ist der Volcano Nationalpark. Am besten man plant wenigstens 1 Übernachtung im Volcano House ein, welches direkt am Kraterrand des Kilauae liegt. Einfach eine unglaubliche Aussicht mit einem rauchendem Vulkan im Hintergrund !
Der Nationalpark ist weitläufig, es gibt eine "Chain of Craters" die man entlangfahren kann bis zum Meer hinunter. Wer genug Zeit mitbringt, wandert in Farnwälder über Aschepisten oder im Teerkrater des Iki- Kraters.
Interessant ist auch die Thurston Lava Tube, ein Tunnel der sich im Lavafluss durch die unterschiedlich Abkühlung gebildet hat.
Wer von einem einmaliges Erlebnis berichten möchte, sollte einen Flug mit dem Heli von Hilo aus über dem aktuellen Lavastrom buchen.
Als ich dort war,war der Lavafluss ziemlich friedlich aber doch sehr interessant. Man konnte ein Haus sehen, vor der sich die Lava geteilt hatte und völlig intakt inmitten des Chaos stand. Manchmal reisst die Lava auf und man kann in ein glutrotes Auge sehen ; zischend und rauchend ergiesst sie sich schliesslich im Meer und vergrössert so die Insel immer noch.
Für Hilo sollte man auch wenigstens 1 -2 Tage Zeit einplanen. Dort gibt es viele Wasserfälle, wie der Rainbow-, oder der Akaka Fall . Teile der historischen Innenstadt sind dort nett restauriert worden. Es gibt auch mehrere Botanische Gärten, die sehr idyllisch sind.Im Südwesten der Insel sollte man unbedingt das historische Refugium Pu'uhonua o Honaunau mit seinen grossen Holzstatuen anschauen. Es liegt in einer schönen Bucht in der man auch schnorcheln oder Schildkröten beobachten kann. Dort in der Nähe befindet sich auch die "Painted Church".
Wer von der Westküste auf die Ostküste fahren möchte, kann sich ein kleines Abenteuer auf der Saddle Road gönnen. Früher dürfte Sie nicht so gut befestigt gewesen sein, denn viele Autovermieter haben die Nutzung dieser Strasse untersagt. Heute ist die Saddle Road gut ausgebaut und gefahrlos benutzbar.
Man fährt quasi zwischen den Vulkangipfeln Mauna Kea und Mauna Loa hindurch. Von dort zweigt auch die Strasse zum Observatorium ab, das inmitten der Vulkanlandschaft sehr futuristisch aussieht , noch mehr in den fantastischen Sonnenuntergängen.
Maui
Der bekannteste Strand auf Maui ist wohl der Big Beach südlich von Wailea. Dort kann es am Wochenende auch schon mal ziemlich voll werden, die Brandung ist zum teil auch nicht ohne!
Nördlich von Lahaina- was im übrigen ein echt nettes, schmuckes Städtchen ist- kann man am Napili Bay nett und geschützt schnorcheln .
Das Muss auf Maui ist der Besuch des Haleakala National Park. Durch die Caldera des Vulkans kann man ebenfalls wandern. Ansonsten hat man wieder einen tollen Ausblick, man findet auch hier ein Observatorium, was aber für die Öffentlichkeit geschlossen ist.
Da der Vulkan mehr als 3000 m hoch ist, liegen die Wolken meistens unter einem- so als könnte man auf Watte gehen.
Am Besten etwas zum überziehen mitnehmen, denn das Wetter kann dort auch mal schnell umschlagen!
Bekannt ist auch das Iao Valley, welches sich in der Nähe des Hafens und Flughafens Kahului befindet.
Dort fand eine Schlacht zwischen 2 hawaiianischen Königen statt. Imposant ragt eine schwarze Lavanadel aus dem satten Grün der Umgebung.
Die „Road to Hana“ führt von Nordosten nach Süden entlang der Küste bis zum kleinen Städtchen Hana. Die Strasse schlängelt sich durch das Grün an diversen kleinen Wasserfällen vorbei- auch einen „Drive through Parc“ das Keanae Arboretum darf nicht fehlen (schliesslich ist zuviel laufen ungesund- zumindest für die Amerikaner ) In der Nähe ist ein Wasserfall mit einem natürlichen Pool zum Baden, sehr idyllisch gelegen.
Im Park sind auch einige Sequenzen vom Film Jurassic Park gedreht worden, was ich nicht verschweigen möchte.
Kurz vor Hana ist eine Lavahöhle, die es sich lohnt anzuschauen. Stellenweise sieht es aus, als wären die Wände aus Schokolade gemacht, das kannte ich auch noch nicht.
Oahu
Die Hauptstadt des Archipels Honoululu ist sehr romantisch, auf jeden Fall abends, dann werden an vielen Hotel Fackeln angezündet!
Wer baden oder noch besser schnorcheln möchte muss unbedingt die Hanauma Bay sehen!
Ich haben noch nie so viele und besonders grosse Fische gesehen und die interressant geformten Lavafelsen sind ein gutes Versteck für Fisch und Schnorchler.
Fährt man weiter an der Ostküste nach Norden kommt man an der schönen Kailua und Kaneohe Bucht vorbei, wir fuhren weiter bis zum Valley of Temples. Unter anderem kann man dort einen Byodo-In Buddhisten Tempel- einen Nachbau des Tempels in Uji (Japan) besichtigen. Dann ging es die Küste weiter bis wir Chinaman’s Hat erreicht hatten. Das ist eine kleine Insel die geformt ist wie ein „Chinamannhut“.
Die Insel mit ihren gigantischen Felsformationen ist immer wieder beeindruckend. Wir hatten leider nur 2 kurze Tage und am 2. Tag hat es etwas geregnet, da die Felsen sehr steil sind, bildeten sich also sofort Wasserfälle.
Kauai Die Garten Insel
Wer wandern möchte ist im Weimea Canyon besten aufgehoben. Er ist der Grand Canyon des Pazifics. Sicher nicht ganz so gross wie sein Bruder auf dem Festland, aber auch nicht weniger beeindruckend.
Es gibt dort einen Aussichtspunkt, der daß Postkartenmotiv von Hawaii bietet: den Blick über das Kalalau Valley zur Napali Coast!
Die Napali Coast ist eine bis 1200 m hohe Bergkette mit steil aufragenden Klippen.
Man kann sie auf 2 Wegen erkundigen: mit dem Boot vor der Küste entlang entweder vom Sonnenaufgang oder in den Sonnenuntergang - es gibt diverse Bootsausflüge.
Oder auf dem Kalalau Trail der 17,5 km lang ist und auch für geübte Wanderer schwierig ist.
Wer in komplett erwandern will, muss 2-3 Tage dafür einplanen.
Der Anfang des Trails ist im Haena State Park im Norden der Insel. Die ersten 3 km bis zum Hanakapiai Strand sind noch am leichtesten zu bewältigen und verschaffen auch einen guten Überblick über die Pflanzenwelt.
Für manche Menschen offenbar auch ein Lebenstraum, wir trafen auf einen mindest 70-jährigen Mann der beide Beine geschient, den unbefestigten Pfad bezwang!
Im Süden bei Poipu findet sich eine Besonderheit : Spouting Horn.
Ein Wasserstrahl wird durch die Kanäle im Lavastein gepresst und schiesst besonders bei unruhigem Meer geysirartiger aus dem Gestein.
Nicht zuletzt möchte ich noch die Fern Grotto bei Weilua erwähnen. Nichts besonderes, aber ganz nett. Man fährt mit einem flachen Boot auf dem Weilua-River zu einer kleine Farngrotte mit kleinem botanischen Garten.
Beliebt besonders bei Hochzeitspärchen, begleitete wird der Ausflug mit hawaiianischem Folkloregesang.
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