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Erstellt am 10.02.2009
Südafrika ein Traum am Kap
Individualreisen, Afrika - JK @ 12:44
Ich möchte hiermit gerne meine Erlebnisse und Eindrücke von Südafrika und ganz speziell das Kap mit seinen Bundesstaaten Western Cape ( Kapregion mit Gartenroute ) und Mpumalanga ( Krüger Nationalpark ) vermitteln und zum Ausdruck bringen.
Vorweg seih mal gesagt, das Südafrika ein sehr sehenswertes Land ist und reich an Natur und Kulturschätzen . Die beste Möglichkeit ist die Reise mit dem eigenen Mietwagen . Dies hat den Vorteil das man einfach flexibeler ist was das eigene Reiseprogramm angeht und seine Freizeitgestaltung . Und gerade dieses Land erlaubt es und ermöglicht es flexibeler zu sein und es gibt viele Schönheiten wo ein Reisebus nicht hinfährt oder nur 5 Min anhält, weil das Programm straff organisiert ist . Und somit habe ich mich für die flexibele Variante entschieden. Liegt auch daran das ich das individuelle bei meinen Urlauben bevorzuge. Vorbehalte das es zu gefährlich seih mit dem eigenen Wagen zu fahren möchte ich mit einem nein zurückweisen. Lediglich die Region zwischen East London und Durban oder auch Johannesburg Downtown plus Soweto ist nicht unbedingt zu empfehlen da es sich um eine Gegend handelt, die als gefährlich gilt.
Ich möchte meine Reise mit Ihnen heute in Kapstadt beginnen. Kapstadt ist reich an Schönheiten angefangen von Robben Island mit seinem Gefängnis wo Nelson Mandela lange Jahre eingesessen hat, über den Tafelberg ( schöne Aussicht ) über den Marktplatz mit seinem Rathaus , die schöne Waterfront läd zum bummeln und flanieren ein, wo es auch viele Leckereien gibt. Wenn Sie ein ganz besonderes Restaurant erleben wollen, ist das Marcos`s African Place in Kapstadt sehr zu empfehlen. Während die Live-Band landestypische Musik spielt können Sie Köstlichkeiten wie Kudu , Impala oder Krokodil genießen. Dazu reicht man Pump ein Art Kartoffelbrei ohne Geschmack . Rings um die Kaphalbinsel reien sich zählreiche nette Ortschaften. Eine davon ist der Fischerort Simons Town. Die Besonderheit an Simons Town ist Boulders Beach, ein unter Naturschutz eingezäuhnter Standabschnitt den man betreten kann und kaum hat man die kleine Gartentour hinter sich geschlossen so wandeln einen schon seine Besucher vor die Füße . Pinguine werden hier geschützt und leben hier ganz frei rum und lassen sich aus nächster Nähe beim schwimmen und anderen Aktivitäten beobachten . Die Zäune sollen stehen nicht zum Schutz der Tiere sondern den Einwohnern, denn man hat die niedlichen kleinen Genossen vor der Haustür gefunden oder in Kellerräumen wo sie klauen was Sie gebrauchen können. Selbst als wir am Parkplatz aus unserem Auto aussteigen wollten kamen uns die putzigen Tiere vor die Füße gelaufen. Ein Verkehrsschild mit einem Pinguin drauß deutet auf die Tiere hin. Das Kap der guten Hoffnung ist ebenfalls zu empfehlen und wer gut zu Fuß ist darf gerne die mehr als 1000 Stufen hochlaufen , was aber leicht zu schaffen ist. Zu erwähnen seih nochmal das das Kap der guten Hoffnung nicht der südlichste Punkt von SA ist sondern Cap Agulhas , worauf ich aber noch später zurückkommen werde.
Meine Reiseroute führt weiter nach Stellenbosch, dem Zentrum des Anbau`s für Südafrikanische Weine die in der ganzen Welt einen guten Ruf genießen.
Wir verlassen jetzt den Großraum Kapstadt und fahren die Küstenstraße entlang bis nach Hermanus wo sich in den Monaten August bis November zahlreiche Wahle tummeln und ganz nah bis ans Ufer kommen. Eine echt einzigarte Erscheinung ist der Wahlrufer , ein Mann mit Blashorn darauf aufmerksam macht wenn ein Wal ganz nah ans Ufer rankommt. ich sage es Ihnen hier auf einer Klippe zu sitzen und auf offene Meer zu schauen ist eine schöne Art die Seele baummeln zu lassen und die Welt um sich zu vergessen.
Wir fahren weiter die Küste entlang und merken das die Besiedelung immer dünner wird und die schnurgeraden Straßen kommen uns verlassen vor, kein Gegenverkehr und keiner fährt hinter uns . Wie aus heiteren Himmel deuten Kissen auf der Straße darauf hin das die Strecke hier zuende ist und aus einer Asphaltstraße wird eine Schotterpiste . Unser Weg führt uns zum Cap Agulhas dem südlichsten Punkt Afrikas . Verkehrsschilder mit Schilkröten weißen uns darauf hin, das uns hier diese Tiere begegnen können. Am Cap Agulhas steht ein großer Wegweißer mit dem hinweiß, links ist der Indische Ozean und rechts der Atlantische Ozean. Über schnurgerade Straßen durch große Kornfelder fahren wir wieder zur Nationalstraße 1 zum Ort Swellendamm . Hier deutet vieles auf die großen Drostehöfen hin , die mit Ihrer besonderen Bauweise sehr an Friesland erinnern.
Wir folgen die Nationalstraße 1 über den Ort Heidelberg ( deutscher Bäcker mit super Torten ) nach Mossel Bay einer schönen Stadt am Meer mit großer Strandbucht zum bummeln.
Über den Robinson Pass fahren wir nach Oudtshoorn dem Zentrum der Straußenzucht . Wenn man vom Pass runter kommt sieht man auf eine große Ebene und den weiten Horizont . Bei Sonnenuntergang und Aufgang fangen die Berge rings rum rötlich zu leuchten. Ein imposantes Schaupiel. Wir wohnen áuf einen alten Gutshof wo alles noch so geblieben ist wie zur Jahrhundertwende, das Möbeljar knätert nachts und hinter dem Hause ist der Ahnenfriedhof, welch ein grusel . Ein Ausflug zur Gepardenfarm oder zur Cango Caves Höhle sind ein Muss. Oudtshoorn selber hat zum einkaufen und bummeln viel zu bieten und ein Besuch in einem Straußenfleischrestaurant lohnt sich, das Fleisch schmeckt genial. Natürlich darf auch der Besuch einer Straußenfarm mit Straußenritt nicht fehlen.
Über den Outeniqua Pass über George ( Eisenbahnmuseum ) fahren wir in Richtung Knysna , kurz hinter Oudtshorn verlassen wir die Straße und biegen rechts runter ab einer kleinen Straße die zum kleinen Ort Victoria Bay führt . Dieser Ort direkt am Meer umgeben von Klippen hat nur ca 6 oder 8 Häuser. Hier auf eine Klippe zu sitzen und aufs offene Meer zu schauen, bedeutet ein Gefühl von Freiheit. Wale die aus dem Wasser springen kann man gut beobachten, oder war es doch ein Weißer Hai ? wieder zurück auf die Hauptstraße kommen wir an einem Aussichtspunkt vorbei der sich Dolphinspoint nennt. Von hier hat meine tolle Aussicht aufs offene Meer und die alte Eisenbahnviaduktbrücke.
Und weiter geht die Reise vor an dem Wilderness Nationalpark ( Ein Paradies für Vogelbeobachter ) hier kann man sich schön Boote und Kanus mieten. zur Lagunenstadt Knysna . Je nach Ebbe oder Flut füllt sich die Lagune , welches ebenfalls ein schöner Ort ist um Vögel zu beobachten oder einfach auf den Klippen die Seele baumeln zu lassen. Die Lagune ist ein Naurschutzgebiet. Knysna selber läd zum bummeln und shoppen ein.
Wir setzen unsere Reise fort über Plettenberg Bay und den Tsitsikamma Nationalpark ( Naturschönheit mit herrlichen Wanderwegen und Schluchten ) bis nach Port Elizabeth dem wirtschaflichen Zentrum des Bundesstaates Eastern Cape und Ende der kleinen Reise. Ein schickes Aquarium ist zu bewundern und sich Zeit zu nehmen für den weiteren Teil der Reise. Entweder man fliegt weiter nach Durban oder Johannesburg oder besucht nich den nördlich gelegenen Addo Elephant Nationalpark . Mit dem Auto durch das Homeland nach Durban zu fahren empfehle ich nicht, da dieses Gebiet sehr arm ist und weißen unfreundlich gesinnt.
Die Lebenshaltungskosten sind in Südafrika sehr niedrig Benzin und Lebensmittel sowie Kleidung weit unter unserem aus Europa bekannten Niveau.Essen gehen ist so günstig und so bekommt richtig gute Mahlzeiten schon für 5 bis 10 € wie z.b. ein 500 Gramm Steak mit Beilage.Die Supermärkte wie Spar oder die große Kette wie Pick and Pay sind gut sortiert und richtig sauber und ordentlich.
Wer hier war geht als Freund und kommt immer gerne wieder Bis zum nächsten Mal !
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