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Erstellt am 29.09.2010

Golf in Dänemark und Schloß Lüdersburg

Liebe Golffreunde,

Ende August hatten wir im GC Lichtenau ein Turnier von OLIMAR Reisen. Bei herrlichem Wetter gingen mehr als 20 Flights auf die Runde. Dabei gab es wirklich tolle Preise zu gewinnen – nämlich eine einwöchige Golfreise zu den Azoren.

Von den Azoren hat wohl schon jeder gehört, aber was erwartet den Reisenden, wo liegen diese, wie kommt man hin? All diese Fragen lassen sich einfach in einem Satz beantworten:

Ein Traum von Natur mitten im Atlantik und nur 6 Flugstunden mit AIR BERLIN nonstop von Nürnberg entfernt.

Und damit die Gewinner nicht alleine reisen müssen, haben wir zusammen mit OLIMAR eine Gruppenreise aufgelegt vom 21. bis 28. März 2011.

Was man zu dieser Zeit ziemlich sicher garantieren kann ist frühlingshaftes Wetter und 2 wirklich tolle Golfplätze. Ich habe die Freude mir Ende September selbst ein Bild davon zu machen und selbstverständlich werden wir die Gruppe im März auch begleiten. Die genaue Ausschreibung dazu finden Sie im Anhang. Also nicht lange warten sondern möglichst umgehend dazu anmelden! Der Flugpreis mit AIR BERLIN ab / bis Nürnberg beträgt aktuell ca. € 360,- und wird von uns selbstverständlich zusätzlich arrangiert.

Und dann stand unser lang ersehnter Sommerurlaub an. Wir fuhren mit „Kind und Kegel“ nach Dänemark. Unser Ziel war Sondvig in die Nähe von Ringköping. Allerdings wollten wir die rund 1.200km nicht in einem Stück bewältigen und so legten wir bei der Anreise einen Zwischenstopp im Landhaus Meinsbur in Bendestorf ein. Bendestorf liegt in der Nordheide.

Wunderschön neben einer Pferdekoppel liegt das Landhaus Meinsbur im Heideluftkurort Bendestorf, einer der besten Adresse, etwa 30 Autominuten vor den südlichen Toren Hamburgs.

Die gute Luft und der Blütenteppich des Lüneburger Heidekrauts, sowie der parkähnliche Garten mit altem Baumbestand wirken sehr einladend. Das 400-jährige Fachwerkhaus ist in kleine Separees unterteilt und bietet eine sehr private Atmosphäre. Selbst die Prominenz wie Leonard Bernstein, Johannes Heesters & Co. haben diese wunderbare Relax- und Genussadresse zu schätzen gelernt. Das liegt u.a. auch daran, dass in Bendestorf bis in die 70er Jahre sich Filmstudios befanden.

Nach einem herrlichen Abendessen und einem gemütlichen Frühstück auf der Hotelterrasse führte uns die Reise vorbei an Hamburg weitere 500km nach Dänemark. Wir hatten ein herrliches Ferienhaus gemietet.

Auf der einen Seite der Ringköping Fjord und auf der anderen Seite die Nordsee. Wie man auf dem Bild erkennen kann, hatten wir in dieser folgenden Woche dann wirklich schönes Sommerwetter. Natürlich bläst fast immer der Wind vom Meer, aber die Temperaturen lagen doch meistens deutlich über 20°C.

Selbstverständlich gab es in der näheren Umgebung einige Golfplätze, von denen wir auch auf zweien gespielt haben. Golf ist in Dänemark Volkssport und dementsprechend leger geht es auch beim Check In zu. Man bezahlt sein Greenfee, im Durchschnitt um die 30,-€ und geht zum Abschlag. Startzeiten sind außer vielleicht am Wochenende weitestgehend unbekannt.

Zuerst fuhren wir in die Nähe von Skjern, etwa 30km entfernt, und spielten im Djebjerg Golf Klub eine Runde. Wie man auf dem Bild erkennen kann werden die Front Nine vom Wald begrenzt. Auf den Back Nine geht es dann relativ offen zu. Was Ilona und mir wirklich aufgefallen ist, der Untergrund der Fairways ist Torfboden. Man läuft wie auf einem hochflorigen Teppich.

Augerechnet an diesem Tag hat uns dann auf der zweiten Runde ein kurzer aber sehr heftiger Regenschauer erwischt, aber das war auch der einzige in dieser gesamten Woche. Wie auch immer, es hat trotzdem Spaß gemacht und war ein schöner Tag.

Die zweite Golfrunde spielten wir dann quasi direkt vor „unserer Haustüre“ im Holmsland Klit Golfclub in Sondvig. Ein 27 Loch Golfcourse der flach und ohne grössere Schwierigkeiten einen schönen Urlaubsplatz darstellt. Relativ breite Fairways, eingegrenzt von einem „fiesen“ und dichtem Rough, vielen Dogleggs und sehr stark ondulierten Grüns, die die eigentliche Schwierigkeit des Platzes darstellen. Unterbrochen sind die Fairways immer wieder durch kleine Wasserläufe die aber gerne in der Entfernung liegen, die uns Amateurspielern gerade nicht passen. Wir haben an einem wunderschönen und nahezu windstillen Tag gespielt – es war ein Genuss.

Und wie das im Urlaub immer so ist – unsere 8 Tage gingen „vorbei wie im Flug“ und so mussten wir wieder in Richtung Heimfahrt fahren. Aber auch hier legten wir noch einen Zwischenstopp ein im Golfclub Schloß Lüdersburg bei Lüneburg.

Von der Burg zum Hotel on the Green

Im Mittelpunkt der Anlage steht das imposante Herrenhaus, 1776 auf den Grundmauern der ehemaligen Burg erbaut. Zusammen mit den beiden Kavaliershäusern bildet das Herrenhaus ein eindrucksvolles, barockes Ensemble und gilt als sehenswertes Kleinod unter den Baudenkmälern des alten Fürstentums Lüneburg.

Das ganze Dorf Lüdersburg (352 Einwohner) steht hier unter Denkmalschutz. Aufwändig restauriert, ist es schon seit vielen Jahren ein beliebtes Ziel für Kulturreisende. Auf Schloss Lüdersburg bieten 72 individuelle, stilvoll eingerichtete, gemütliche und zugleich mit jedem modernen Komfort versehene Zimmer, Suiten und Appartements komfortable Übernachtungsmöglichkeiten mit Ausblick auf die historische Kirche oder einen der beiden Golfplätze. 

Im Zuge eines Ausbaus sind 27 neue Zimmer und Suiten sowie ein 400 m² großer Wellness-Bereich eröffnet wurden.

Wir selbst haben in der „Alten Schäferei“ gewohnt. Die Schäferei gehört zum Schloss, ist ca. 2km vom Platz entfernt und liegt mitten im Wald. Lediglich 4 Suiten beherbergt das wunderschöne, nach einem Jagdhaus anmutende Gebäude.

Die Gräfin selbst ist für das Design und die Ausstattung des Hotels und der Restaurants zuständig. Man kann unschwer erkennen, dass sie dafür offensichtlich ein sehr glückliches Händchen hat. Eine gute Kombination aus Moderne und Landhausstil – einfach zum Wohlfühlen!

Am Abend laufen die Rehe um das Haus und morgens wird man vom Gezwitscher der Vögel geweckt.

Natürlich blieb es nicht dabei, dass wir uns das alles nur angesehen haben, sondern wir wollten auch zum Abschluss bei herrlichstem Wetter nochmals die Golfschläger in die Hand nehmen.

Mit dem Bau der Golfanlage Schloss Lüdersburg wurde 1986 begonnen. Nach Fertigstellung des "Old Course" 1989 (Par 73), wurde 1999 das von Nicklaus Design entworfene Gegenstück "Lakes Course" (Par 72) eröffnet

Der Old Course – eine Herausforderung!

Obstbäume, Rhododendren, alter Baumbestand, idyllische Seen: Sensibel angelegt in einer gewachsenen Parklandschaft mit zahlreichen natürlichen Wasserhindernissen, zählt dieser Platz mit einer Gesamtlänge von 5.912 Metern zu den Top Ten der schönsten Golfplätze Deutschlands.

So lautet die Bewertung einer unabhängigen Fachjury im "Golf Magazin". 1993 wurde der Old Course darüber hinaus als "Premier European Golf Course" ausgezeichnet.

Der Lakes Course – ein Erlebnis!

Gebaut wie ein typischer Links Course, jedoch mit vielen Wasserhindernissen ausgestattet, ist dieser 18-Loch-Championship-Platz mit einer Gesamtlänge von 6.067 Metern ein Highlight für jeden Golfer. Erst recht, was den Namen des Designers angeht, denn kein Geringerer als Golfikone Jack Nicklaus hat diesen Platz geschaffen. Die miteinander verbundenen Seenflächen in ihrer nahezu unendlichen Weite machen den Tag zu einem unvergesslichen Golferlebnis

Das Greenfee im GC Lüdersburg ist gemessen an der Qualität der Anlage als sehr moderat einzustufen. Als Hotelgast zahlt man sowohl unter der Woche als auch am Wochenende € 50,-. Diese Greenfee beinhaltet unlimitid Golf auf beiden Plätzen, ein Trolley sowie ein Lunchpaket vom Buffet.

Direkt vor dem Clubhaus findet man großzügige Übungsbunker, Chipping Area und Putting Greens um sich auf die Runde vorzubereiten.

Wir haben uns für den Old Course entschieden, denn wir sind ja von unserem GC Lichtenau gewöhnt von Wald umgeben zu sein. Und wir können sagen, es war ein Genuss diesen Platz zu spielen. Nun hatten wir auch das Vergnügen bei Sonnenschein und warmen sommerlichen Temperaturen zu spielen.

Die Runde beendet haben wir dann auf der herrlichen Terrasse des Clubhauses. Resümierend können wir nur empfehlen Schloss Lüdersburg quasi „im Hinterkopf“ zu haben wann immer Sie in Richtung Hamburg reisen. Es lohnt sich auf jeden Fall hier eine oder mehrere Nächte zu verbringen. Erwähnenswert ist ebenfalls die Gastronomie. Die klassische moderne, gehobene Küche im Schloss, im Restaurant des Clubhauses oder in der alten Dorfwirtschaft.

Liebe Golfer, dies meine kurze Erzählung von unserer Sommerreise nach Dänemark mit dem Abstecher nach Schloss Lüdersburg. Damit starten wir alle in den Herbst verbunden mit der Hoffnung, dass uns dieser noch ein paar schöne, spätsommerliche Tage beschert.

Alles Gute bis zum nächsten Mal

Ihre

Familie Wutzer 








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