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Erstellt am 03.05.2009

Malta in Style

   

Zum ersten Mal, aber sicher nicht zum letzten, war ich auf der Insel Malta. Trotzdem wir erst sehr spät mit Air Malta am Flughafen ankamen, verliebte ich mich irgendwie sofort in dieses kleine Eiland mitten im Mittelmeer.

Die folgenden Tage sollten ganz im Zeichen der Party, des Spaßhabens und des Relaxens stehen. Nach Ankunft in St. Julian's erreichten wir in Dunkelheit das Hotel "Westin Dragonera". Als Begrüßungscocktails reichte man uns Bier oder Wein. Als es kurz vor Mitternacht war zog die Gruppe los, um das nächtliche Paceville, sprich "Patchewill", unsicher zu machen. Obwohl die Saison noch nicht begonnen hatte, war es in einigen Clubs fast unmöglich hineinzukommen, bzw. sich darin zu bewegen. Das "Axis", der "Fuego Club", die "Salsa Bar", das "Places" und viele andere Bars, Clubs und Discos hatten bereits volles Haus. Da man selten Eintritt zahlen muss und die Getränke günstig sind bietet es sich an, mehrfach die Location zu wechseln und sich nach seinem Musikgeschmack zu richten.

Um drei Uhr morgens war dann schon Abfahrt in unser Hotel, das "Barcelo Riviera Resort" an der Ramla Bay. Wie wir am frühen Morgen erkennen konnten, teilt es sich zusammen mit dem Hotel "Ramla Bay Resort" einen kleinen Strandabschnitt. Leider findet man außer den Ablegestellen zur "Blauen Lagune" und zu den Schwesterinseln Gozo und Comino nichts, was von Interesse wäre. Der nächste Supermarkt ist erst in Mellieha anzutreffen. Hier gibt es ein nettes Ortszentrum und einen schönen Strandabschnitt, direkt vor dem "RIU Hotel Seabank". Auf der Fahrt nach Sliema musste man sich erst einmal an den Linksverkehr gewöhnen. Außerdem machen die Straßen so viele Windungen und Serpentinen, dass man das Gefühl hat, man fährt fünf Kilometer vorwärts und wieder drei zurück. Die Bauweise der Häuser in den Städten St. Julian's, Sliema und Valetta ist von vielen Stilepochen geprägt und teilweise renovierungsbedürftig. Trotzdem bieten sie durch ihre vielen wunderschönen Sakralbauten und Festungen immer wieder zahlreiche Fotomotive.

Ab Sliema starteten wir eine ca. dreistündige Bootsfahrt durch den Manoel-Hafen. Er bot schon vielen Kriegsschauplätzen seine Kulisse, denn im Laufe der letzten Jahrhunderte war Malta auf Grund seiner strategischen Lage immer wieder Ziel von Kolonialmächten. Egal ob Franzosen, Engländer, Holländer Portugiesen oder Araber: alle drückten der Insel in irgendeiner Form ihren Stempel auf. Auch die Sprache der Malteser scheint ein babylonisches Stimmengewirr in sich zu sein. Manchmal denkt man, man verstünde eine Art italienisch, im nächsten Moment könnte es auch arabisch sein... Übewiegend kann man Englisch sprechen, auch diverse Sprachschulen locken jährlich tausende von "Englisch-Schülern" weltweit an. Wo sonst kann man auch so gut Geschichte, Sprache, Kultur und Party miteinander vereinen?

Die Insel bietet alles, was man sich nur wünscht. Die Leute dort sind sehr gastfreundlich und zuvorkommend.

Und wer noch nicht dort war, hat mit Sicherhet etwas verpasst...








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